Bad
in HCL
Dr. Morton Nr.
3 – 64 Seiten – 1,00 DM
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Charles Fox ist eine Giftspritze. In seinem Fernseh-Magazin greift er einen Minister auf so unfaire Art an, dass diesem der Selbstmord als einzige Lösung erscheint. Morton, dem Fox schon lange ein Dorn im Auge ist, beschließt, ihn auf ganz besonders spektakuläre Weise sterben zu lassen. Während der Magazin-Sendung, vor den Kameras der BBC – und nachdem er seinen Tod selbst angekündigt hat.
Grimsby
konstatierte, dass zwei Fingernägel abgebrochen waren, obwohl er sie ziemlich
kurz trug. Das spielte jedoch keine Rolle. Er verließ Steinhauers Zimmer,
machte sich nicht einmal die Mühe, abzuschließen, und öffnete eine andere
Tür, die zu einem selten benutzten, aber nicht unwichtigen Raum führte. |
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| Die zwei
Hälften der Abdeckung glitten geräuschlos auseinander und gaben den Blick
auf eine blauschimmernde Flüssigkeit frei, die die mit einem Spezialglas
fugenlos ausgekleideten Wände bis etwa zehn Inches unter dem Rand bedeckte.
Die Bewegung der Abdeckung hatte die Oberfläche leicht gekräuselt. Grimsby
starrte darauf, verträumt, wie es schien. Er stand still da, bis die Oberfläche
sich völlig beruhigt hatte. Dann drehte er sich um und ging zu Steinhauer zurück. Er war bei Bewusstsein. "Aufstehen", befahl Grimsby knapp. Mit viel Mühe gelang es Steinhauer, der Anordnung zu folgen. "Ziehen Sie sich aus!" Dabei musste er ihm helfen. Anschließend trieb er den nackten Mann vor sich her zu dem Raum mit dem geheimnisvollen Becken. "Was soll ich hier?" fragte Steinhauer flüsternd und kaum vernehmbar. "Baden", antwortete Grimsby barsch. "Ich -will - nicht - baden", flüsterte Steinhauer angestrengt. Er stand am Beckenrand und schwankte. Das Wasser in der eigenartigen Badewanne schimmerte seltsam. Und in der Luft lag die Spur von einem fremdartigen Geruch. Nein, Steinhauer wollte ganz bestimmt nicht baden. Nicht jetzt und nicht in diesem Becken. "Es ist ja Ihr letztes Bad", hörte er Grimsby sagen. Die Stimme klang kalt wie Stahl. "Ein Säurebad". |